mercredi 30 juillet 2014
mardi 29 juillet 2014
Zu Hause
angekommen nach der Sitzung zur Ausstellung on site off space. Wir
diskutierten über die Nutzung des Blogs. Wo beginnt die Ausstellung? Wo beginnt
die Öffentlichkeit? Was ist Spiegel von was? Mir fällt das Wort Antispiegel aus
dem Ausstellungstext im Kasko ein. Wie soll so ein Blog für eine Ausstellung
genutzt werden? Geht es in dieser Ausstellung um das Unfertige,
den Prozess, die Auseinandersetzung mit der Gruppe, die Künstlerrolle,
die Öffentlichkeit? Wie Affen im Zoo können wir bei der Arbeit beobachtet werden. Was
ist der Einfluss von Aussen? Was beeinflussen wir als Gruppe? Die Begriffe
Genie und unzeitgemäss fallen. Wir werden vor Ort arbeiten. Immer fort. Ich
behaupte aber es gibt den Ort nicht. Der Ort ist der Kopf. Was ist der Mehrwert
dieses Blogs im Vergleich zum Ausstellungsraum? Der White Cube bleibt. Eine
künstliche Situation wird aufgebaut. Ob durch die Architektur oder durch
numerische Codes gegeben. Die Öffentlichkeit ist aber eine andere. Die Aufmerksamkeit
auch? Die Dauer bestimmt. Das Netz bleibt. Die Ausstellung geht. Die Spuren
unverwischbar in den Weiten des Webs. Die Ausstellung geht vielleicht vergessen. Einzelne
Werke und Momente bleiben. In den Köpfen eines jeden Einzelnen. Der Unterschied
ist vielleicht, dass im Netz im Nachhinein eine Gleichzeitigkeit suggeriert wird, eine Vernetzung sichtbar gemacht wird, die physisch nie so wahrgenommen
wurde.
Bist du ein
analoger oder ein digitaler Mensch?
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mardi 24 juin 2014
on site off space // Kunst Raum Riehen
on site off space
29. August bis 14. September
Studierende der HGK FHNW
Die ursprüngliche Frage der Ausstellung „on site off space“ war, ob die Veröffentlichung des Werkprozesses, der künstlerischen Urschöpfung erkenntnisreich sein kann, ohne zwingend zu einem vermeintlich „fertigen“ Resultat kommen zu müssen. Was erzählen Werkspuren und Werkzeuge über den Künstler und seine Methodik? Darf in die Dunkelkammer der Kunstgenese geschaut werden oder sollte die Rezeptur verborgen bleiben? Ab wann ist ein Werk beendet, sei es auch ephemer und/oder situativer Natur? Und was, wenn das Finale in der Ausstellungssituation nicht zwangsläufig erkennbar wird? Oder ergibt die Spurensicherung eine mögliche Konklusion für den Betrachtenden? Studierende und Absolventen des Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK FHNW in Basel werden den Kunst Raum Riehen für 3 Wochen als Produktionsort nutzen, werden on site arbeiten, sich jedoch nicht von einer Vernissage zur Vollendung der Werke bedrängen lassen, sondern die Ausstellungszeit als Arbeitszeit begreifen. Sie werden den Kunst Raum als Verortung potentieller Werk- und Arbeitsoptionen benutzen und somit den Rezipienten und seinen Drang nach Verständnis im Vollendeten hinterfragen. Die Abgrenzung zum Workshop ergibt sich durch die dezidierte Hinwendung zum Werk(prozess) und Ort und nicht durch eine thematische Vermittlung. Die Wahl, Künstler in Ausbildung, in jenem offenen und diskursiven Zeitfenster ihrer Karriere dafür zu gewinnen ist nicht Mittel zum Zweck, sondern immanent konzeptuelle Anlage der Ausstellung.
Ein Ausstellungsprojekt von Nicolas Kerksieck und Philipp Gasser
Studierende der HGK FHNW
Die ursprüngliche Frage der Ausstellung „on site off space“ war, ob die Veröffentlichung des Werkprozesses, der künstlerischen Urschöpfung erkenntnisreich sein kann, ohne zwingend zu einem vermeintlich „fertigen“ Resultat kommen zu müssen. Was erzählen Werkspuren und Werkzeuge über den Künstler und seine Methodik? Darf in die Dunkelkammer der Kunstgenese geschaut werden oder sollte die Rezeptur verborgen bleiben? Ab wann ist ein Werk beendet, sei es auch ephemer und/oder situativer Natur? Und was, wenn das Finale in der Ausstellungssituation nicht zwangsläufig erkennbar wird? Oder ergibt die Spurensicherung eine mögliche Konklusion für den Betrachtenden? Studierende und Absolventen des Institut Kunst der Hochschule für Gestaltung und Kunst HGK FHNW in Basel werden den Kunst Raum Riehen für 3 Wochen als Produktionsort nutzen, werden on site arbeiten, sich jedoch nicht von einer Vernissage zur Vollendung der Werke bedrängen lassen, sondern die Ausstellungszeit als Arbeitszeit begreifen. Sie werden den Kunst Raum als Verortung potentieller Werk- und Arbeitsoptionen benutzen und somit den Rezipienten und seinen Drang nach Verständnis im Vollendeten hinterfragen. Die Abgrenzung zum Workshop ergibt sich durch die dezidierte Hinwendung zum Werk(prozess) und Ort und nicht durch eine thematische Vermittlung. Die Wahl, Künstler in Ausbildung, in jenem offenen und diskursiven Zeitfenster ihrer Karriere dafür zu gewinnen ist nicht Mittel zum Zweck, sondern immanent konzeptuelle Anlage der Ausstellung.
Ein Ausstellungsprojekt von Nicolas Kerksieck und Philipp Gasser
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